Live Shoppingdays vom 31.07.2008 in Hamburg
Am 30.07.2008 habe ich mich auf den Weg zu den Live Shoppingdays gemacht. Ein Tag vorher war notwendig, um die Queen Mary 2 noch im Hafen von Hamburg bewundern zu koennen. Das längste und teuerste Kreuzfahrtschiff der Welt wollte wohl auch ganz Hamburg sehen, so dass ich mich erst um Mitternacht in den Hafen begeben habe. Der Luxusliner kommt erst so richtig zur Geltung, wenn man vor Ihm steht.
Aber nun zu dem eigentlichen Ereignis. In den Räumen von Gimmahot fanden dann am 31. Juli die Live Shoppingdays statt. Jochen Krisch, ehemaliger TV-Shopping Planer und Analyst, begleitete durch den Tag. Bereits nach kurzer Zeit war klar, warum Jochen Krisch 2007 von der Internet World Business zu den 52 wichtigsten Köpfen der Internetbranche benannt wurde. Ein geballtes Fachwissen, mit analytischen Charts zu den Branchenriesen woot.com & Co. wurden besprochen.
Da wir nun auch sehr bald mit einer eigenen Live Shopping Plattform starten möchten, war der Besuch bei Herrn Krisch pflicht. Mir wurde sehr schnell klar, dass jede mir bekannte Werbeform, nicht ausreichend ist, um Live Shopping erfolgreich zu betreiben. Das Rezept zum Live Shopping Erfolg heisst “Community”. Gründe eine Community und lasse sie stetig, gesund, wachsen. Pro Jahr sollten sich 10.000 Neumitglieder bei der Community registrieren.
woot.com machts vor. Mit 1,4 mio. Community Mitgliedern erreichen Sie einen Jahresumsatz von über 67 Mio USD im Jahre 2007. Der beste Artikel wird an nur einem Tag dort über 50.000 mal verkauft. Zahlen, die selbst den ebay Marktplatz in den Schatten stellen. Mir ist kein Produkt bekannt, was so haeufig bei ebay verkauft wird.
Von den fast 40 deutschen Live Shopping Portalen sind aktuell nur 4 erwaehnenswert, so Jochen Krisch: guut, schutzgeld, ibood und Preisbock. Alle anderen wuerden wohl sehr bald schon nicht mehr existieren, da Sie den Aspekt Community unterschaetzen.
Es bleibt abzuwarten, wie erfolgreich mein Team und ich Live Shopping betreiben werden. Die Grundsteine sind nun gelegt. Nun gehts an die Marketingplanung.



